Blog – oder auch: Wie konnte es soweit mit mir kommen?

Dies ist ein Blog über das Velomobil Quest.
Leider habe ich es noch gar nicht. Aber es ist bereits bestellt – seit 11. Februar 2013. Ich hoffe, es wird bis ca Mitte Juni (2013!) fertig, dann kann ich es gleich nach Leer zur Liegerad-WM fahren und von dort bequem im Wohnmobil bzw dessen Anhänger nach München mitnehmen.
Die Optionen sind:
– Quest Carbon weiß
– rote Reflektorstreifen an der Seite
– Doppelscheinwerfer
– keine Blinker (baue ich selber)
– Hupe
– Klingel
– Bordelektrik für 13 bis 14,4V (4s LiFePo) mit TRX und tiefliegendem Akku
– Schaltzentrale abnehmbar für Eigeneinbauten
– kein Getränkehalter
– 155mm Kurbeln
– SPD-Pedale
– 30/42/53 vorne, 11-36 hinten
– 90mm Bremsen (abgedreht zur besseren Kühlung und weniger Gewicht)
– Duranos vorne, Marathon hinten
– Normale/Mittlere Federn
– Risse Astro 5 Dämpfer hinten
– Sitz gelocht für bessere Belüftung des Rückens
– Wims Minivisier
– 2 Spiegel
– weiße Spiegelkappen (Nur mitgeliefert, zum Selbermontieren)
– Nackenstützenpolster

Bereits vorhanden sind:
– Versatile Dach
– Akku LiFePo4 13,2V 6,6AH
– Ladegerät für Akku
– Garmin Oregon 450

Bestellt sind:
– Sony Xperia Go
– Garmin Herzfrequenzgurt

Wie konnte es soweit mit mir kommen?
Seit 2005 wohne ich wieder auf dem Land, naja eher Umland, also ca 20km zum Büro in der Stadt. Anfangs bin ich mit dem (normalen) Rad zur Sbahn, mit der Sbahn in die Stadt, dort dann mit Bus oder Ubahn zum Büro. Nachdem das Fahrrad allerdings mehrmals am Bahnhof beschädigt wurde, brauchte ich ein neues Konzept:
Ein Klapprad – ein Dahon Roo D7 wurde es. Also mit Klapprad zur Sbahn, dann sammt Klapprad ins Büro. Mit dem Dahon fuhr ich bei schönem Wetter abends auch mal die komplette Strecke heim, dank 7-Gang-Nabe war es auch reichlich flott. Beste Zeit war ca 1:10 für die ca 22km.
2011 wurde die Sbahn immer unzuverlässiger: Bauarbeiten, Signalstörungen, Personen im Gleis… und bereits im Mai 2012 war das Dahon dank wenig Pflege und Ganzjahreseinsatz nun auch ersetzungsbedürftig. Ich war schon fast dabei mich nach Stinkemobilen (auch „Auto“ genannt) umzusehen – ein Bruch meiner Ideale.
Also googelte ich in einer langen Nacht nach „Elektromobile“ und „Allwetterfahrrad“ und dergleichen… und fand ein Video in dem ich ein Quest sah.
Ich war sofort begeistert. Das velomobilforum.de war auch schnell entdeckt und kurze Zeit später saß ich das erste Mal auf (bzw in) einem Liegefahrrad, genauer in einem Velomobil, dem 3×20″-Quest von AndreasR, zur Probefahrt. Auf Anhieb hat es mir gefallen. Doch mehr als 4000 EUR waren einfach nicht drin. Vor allem wusste ich nicht, ob ich mir das täglich vorstellen konnte und wie es im Stadtverkehr ist usw…
Dann fuhr ich das zum Verkauf ausgeschriebene Alleweder 3 von Schnapsmax zur Probe, gefiel mir gut, da sehr wendig. Und kurze Zeit später gab es ein gutes Angebot bei velomobiel.nl für ein altes Alleweder 3. Und so fuhr ich seit 17.6.2012 ein Alleweder 3. Es ist wirklich robust, nahezu unzerstörbar. Im Alltag beim Pendeln fand ich nach und nach eine bessere Route, machte meine Erfahrungen und auch die erste große Reise zum Bodenseetreffen hat mir sehr gut gefallen und so war schnell klar: Ich hatte mein neues bevorzugtes Fortbewegungsmittel entdeckt, ein neues teures Hobby inklusive.
Von Anfang an und immer noch verliebt in die Form des Quests, und mit den zusätzlichen Argumenten der jahrelangen und Millionen-km Erfahrung und Entwicklung, die in dem Fahrzeug stecken, sowie dem reichlich vorhandenem Stauraum, es war klar: nun musste ein Quest her. Und so ist es bestellt seit 11.Februar 2013. Und ich kann es nicht erwarten… Täglich prüfe ich die „Orderlist“ von velomobiel.nl… derzeit auf Platz 24.

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