km 586: Erste Eindrücke mit dem neuen Quest

Es fällt mir schwer mit einem Puls unter 130 zu fahren – beim Alleweder fuhr ich generell immer mit einem 110er – das Quest will einfach rennen. Man merkt einfach wie der leichte Antritt in Vortrieb umgesetzt wird. Beim Alleweder ging das meiste irgendwie vor Ankunft auf Straße in Kette, Lager, Umlenkrollen usw verloren… entsprechend litt die Motivation „reinzutreten“. Somit fahre ich meist um die 35 mit dem Quest – der Gesamtschnitt auf meinem Arbeitsweg hat sich von 22kmh auf 29kmh verbessert. Gefühlt fährt das Quest also 10kmh schneller als das Alleweder 3. Somit habe ich mein Ziel „In unter einer Stunde zur Arbeit“ mit Gesamtfahrtzeiten um die 50 Minuten für die ca 22km erreicht, nachts nach Hause nochmal schneller, wegen geringeren Stadtverkehr.

Letzten Sonntag passiert: Wollte nur kurz eine Freundin im ca 6km entfernten Gröbenzell besuchen, auf dem Rückweg verspürte ich noch Lust auf ein Eis. Doch 12km für einen Tag war einfach zu wenig, also einen kurzen Umweg über eine Eisdiele in Dachau gefahren. Tageszähler war dann auf 45 mit einem 30er Schnitt. Das rockt.

Es gibt auch ein paar Probleme:

  • Ritzel 3 funktioniert auf keinem Kettenblatt, Kette rutscht durch, ich schalte fürs erste einfach „drüber“, muss ich mal in Ruhe evtl zusammen mit jemanden nachforschen.
  • Der vordere rechte Dämpfer „klackert“, es fühlt sich an als würde die Kolbenstange sich im Dämpfer auch seitlich etwas bewegen können – überprüfe ich am Wochenende.
  • Der Mikroschalterhebel vom Bremslicht hat noch nicht seine optimale Biegung gefunden, evtl werde ich diese Stelle anders lösen.

Ansonsten läuft es wunderbar! Ein wirklich ausgereiftes Velomobil!

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